Finanzen

Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig? Das es Geldmäßig mal eng werden kann, kennt jeder von uns, der schon sein eigenes Geld verdient und kein Gefühl für Geld hat. Viele Menschen Leben dabei über Ihre Verhältnisse, im besten falls bleibt noch ein wenig Geld am Ende des Monats übrig ohne ein Finanzielles Polster zu haben und im schlimmsten Fall bauen sich Schulden auf.

Um mit sein Geld richtig Haushalten zu lernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich zeige hier eine Möglichkeit auf, die für mich am besten Funktioniert und meiner Ansicht auch die beste Variante ist, dabei wird mit dem Haushaltsbuch und Wöchentlichen Budgets für den Einkauf gearbeitet.

Haushaltsbuch

Vielleicht habt ihr auch schon vom Haushaltsbuch gehört – schließlich wird es landauf – landab immer wieder genannt oder man hat sich im Internet schon mal über Geld informiert, selbst bei den Sparkassen stößt man in den Filialen bei den Broschüren drauf. Das Haushaltsbuch fristet dabei ein Schattendasein, da viele sich davor scheuen sowas anzufangen und es ein wenig mühselig ist, die benötigten Sachen zusammenzutragen. Dabei ist es ein wunderbares mittel ist um zu erfahren wo sein Geld gelandet ist und zeigt dabei echte Einsparpotenziale auf.

Heutzutage muss es nicht mehr die altbackende Papierform sein, da es eine Unzählige Anzahl von Apps fürs Handy und Tablet gibt aber auch einige Programme für den PC, die man Installieren oder Online nutzen kann. Um das Arbeiten mit den Haushaltsbuch und dessen Grundlagen zu lernen, werde ich hier die klassische Papier variante nehmen, da ich es auch persönlich am schönsten finde, damit zu arbeiten.

Übersicht verschaffen

Bevor wir wissen, wie viel Geld wir im Monat zur Verfügung haben, müssen wir uns erstmal ein Überblick verschaffen, was wir als Einnahmen und fixe Ausgaben haben. Bei den Einnahmen kann man am besten, dass mit der Lohnabrechnung oder dem Arbeitsvertrag machen, genauso wie bei anderen Einnahmen die man bezieht wie Nebenjob, ALG oder Kindergeld. Ich bin bei meinem Lohn immer von dem Grundlohn ausgegangen und habe nicht mit den Überstunden gerechnet, da diese immer variable war und man nicht mit Geld rechnen soll, was man nicht besitzt. Für die festen Ausgaben, kann man seine Kontoauszüge zur Hilfe nehmen, da man zum Beispiel die Monatlichen Fixkosten noch kennt aber bei einem längeren Abstand der Fälligkeit das schon schwierig wird.

Was tun mit Viertel-, Halbjährlichen und Jährlichen Feste kosten?

Versicherungen, Steuern oder Mitgliederbeiträge werden in der Regel nicht Monatlich fällig, sondern in einem grüßen Abstand (Zyklus) und sind teilweise auch höhere Beträge. Diese Kosten kann man ganz einfach durch die Monate teilen zwischen den Fälligkeiten. Das sind zum Beispiel bei einem Vierteljährigen Zyklus dann 3 Monate.

Als Beispiel liegt der Jahresbeitrag vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) für Jugendliche unter 27 Jahre für ein Jahr bei 33€. Diesen Beitrag teilen wir jetzt durch 12 Monate.

33€/12Monate=2,75€/Monat

So kann man selbst, soweit möglich, auch die Abstände zwischen den Zahlungen verlängern, zum Beispiel von Vierteljährig auf Jährlich. Damit kann man unter anderem besonders bei Versicherungen sogar Geld sparen.

Das Budget ausrechnen

Sind alle Ein- und Ausgaben zusammengetragen, sowie Ausgerechnet, sollte es wie unten ausschauen.

Jetzt können wir das Budget ausrechnen, was wir im Monat und in der Woche zu Verfügung haben

Sparen

10% Regel

Bei den monatlichen Fixkosten habe ich schon einmal erwähnt, das man 10% oder ggf. mehr seines Netto-Einkommens pauschal Sparen sollte. Es ist ein schönes Gefühl sein Vermögen wachsen zu sehen und bietet ein Finanzielles Polster für ungeplante Ausgaben. Das ist ein kleiner Psychologischer Trick, da das Geld am Anfang des Monats weggeht und so sich nicht Spürbar auf unser Verhalten ausprägt.

Kleingeld

Man kriegt beim Barzahlen in der Regel Kleingeld wieder, was sich in der Geldbörse ansammelt, sie unnötig dick macht und dann noch die Hosentasche ausbeult. Vielleicht kennt ihr auch das Sprichwort „Kleinvieh macht auch Mist“? Das gleiche gilt auch für das Kleingeld, wenn man es sammelt.

Dafür holt man sich am besten eine durchsichtige Dose oder Glas, packt diese Sichtbar ins Regal und packt sein Kleingeld darein. Bei mir landen die 1-50ct Stücke in dem Glas und Wechsel es regelmäßig gegen Scheine aus. So sieht man auch, dass sich was ansammelt, im Gegensatz zu einer Spardose die Blickdicht ist.

Pfandgeld

In der Regel sind auf Getränkeflaschen in Deutschland Pfand drauf. Beim Einkaufen bringt man diese Pfandflaschen wieder weg und holt sich neue. Ich mache es aber so, dass ich das Pfandgeld bei mir in die Spardose packe. So sammelt sich nach einer Zeit auch eine kleine Summe an, wie beim Kleingeld.

Abbezahlte Kredite oder andere Ratenzahlungen

Am Ende von Krediten oder Ratenzahlungen hat man wieder mehr Geld zur Verfügung, also warum das Geld nicht sparen? Hier meine Ich nicht solche Ratenzahlungen die einen Finanziell zu sehr eingeengt haben, sondern solche die man sich leisten kann. Dahinter steckt ein einfacher Psychologischer Trick, da man sich dran gewöhnt hat, das Geld nicht zur Verfügung zu haben. So merkt man dann auch nicht, wenn die Ratenzahlung vorbei ist und anfängt das Geld zu sparen, das man nicht weniger hat als vorher.

Schulden

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